Das Canon 17-40mm F4.0 war mein erstes L-Series Objektiv von Canon. Eine Objektivreihe, der ein äußerst guter Ruf bezüglich der Bild- und Schärfequalität vorauseilt. Im Nachhinein habe ich mich hier von diesen “Hypes” leider leiden lassen. Denn schaut man sich Alternativen auf dem Markt, wie das Sigma 18-35mm F1.8, an, bekommt man hier für, fast den selben Preis, ein Objektiv mit einer eindeutig besseren und trotzdem durchgehenden Blendenstufe. Natürlich fühlt es sich hochwertig an, mit so einem Objektiv zu arbeiten und für Kamerakenner ist dies auch ein guter erster Eindruck. Ein weiterer Pluspunkt ist das geringere Gewicht im Vergleich zum Sigma Objektiv, was vor allem mit einer FS700 auf dem Ronin wichtig ist. Was mich aber dazu bewegt hat, dieses Objektiv durch das Sigma Objektiv größtenteils zu ersetzen, ist die fehlende Lichtstärke. Es kam immer mehr zu Problemen auf Shoots, an denen wir eine Totale von einer eher dunkleren Szene brauchten und man die ISO dafür so weit hochpumpen musste, das die Totalen nicht mehr wirklich nutzbar waren. Für Aufnahmen am Tag sicherlich ein gutes Objektiv, aber so lange man mit APS-C oder Super-35 Sensoren arbeitet, sollte man sich das Sigma 18-35mm F1.8 anschaffen.

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